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Wie sicher ist das Internet? Cyberkriminalität wie Hacker-Angriffe, Datenklau und Spyware sind an der Tagesordnung. Unternehmen rüsten auf und investieren in Cybersecurity mit immer besseren Erfolgen.

Die Umsätze für Cybersecurity legen 2018 in Deutschland um 9 Prozent zu und wachsen damit fünfmal stärker als die Wirtschaft insgesamt, so das Ergebnis einer Studie des Bundesverbands Informationswirtschaft, Telekommunikation und neue Medien (Bitkom). Für das Jahr 2019 ist ein weiteres Wachstum um 9 Prozent auf 4,4 Milliarden Euro prognostiziert. Der mit Abstand größte Teil der Ausgaben entfällt laut Bitkom auf Dienstleistungen für digitale Sicherheit. In diesem Segment werden dieses Jahr 2,2 Milliarden Euro ausgegeben, ein Plus von 11 Prozent zum Vorjahr.

Für IT-Sicherheits-Software wie beispielsweise Virenscanner oder standardisierte Firewalls sind 1,3 Milliarden Euro an Ausgaben prognostiziert (plus 10 Prozent). Mit 550 Millionen Euro liegen die Ausgaben für entsprechende Hardware auf ähnlichem Niveau wie im Jahr 2017 (plus 0,3 Prozent).

Um Angriffen abzuwehren, müsse die organisatorische, technische und personelle Sicherheit im Betrieb gewährleistet sein. Einer Bitkom-Untersuchung zufolge sieben von zehn Industrieunternehmen (68 Prozent) in den vergangen zwei Jahren Opfer von Wirtschaftsspionage, Sabotage oder Diebstahl geworden. Kleinere Unternehmen waren dabei überproportional betroffen. Der dadurch entstandene Schaden summierte sich im Untersuchungszeitraum auf 43 Milliarden Euro.

Das Thema Sicherheit im Netz wird demnach immens an Bedeutung gewinnen.