Garten: Kindgerechte Gestaltung

Der Garten als Rückzugs- und Erholungsort ist auch für Kinder ein viel und gern genutzter Spielplatz und Raum für Abenteuer. Einige Dinge gibt es dabei zu beachten, um Gefahren zu vermeiden.

Es gibt einige Dinge zu beachten, um einen Garten zum sicheren Spielplatz für Kinder zu machen. Foto: Pixabay

Einzäunung, Gartenteich, Spielgeräte – es gibt viel zu beachten, wenn man einen Garten „kindersicher“ gestalten will. Denn egal ob kleine Entdecker oder heranwachsende Abenteurer, der Erkundungsdrang von Kindern ist oft grenzenlos. Speziell, wenn Kinder auch einmal unbeaufsichtigt Zeit im Garten zubringen dürfen, gilt es, entsprechende Vorsichtsmaßnahmen zu treffen.

Das beginnt bereits beim Gartenzaun, der idealerweise eine Höhe von einem bis 1,4 Meter hat. Ein maximaler Abstand von elf Zentimetern zwischen den einzelnen Zaunlatten sorgt dafür, dass kein Kinderkopf hindurchpasst. Spitz zulaufende Zäune, Jägerzäune und ähnliches sind für die kletterfreudigen Dreikäsehochs ungeeignet. Auch der bauliche Zustand sollte kontrolliert werden – verwitterte Holzzäune mit herausstehenden Schrauben und Nägeln sind eine Verletzungsgefahr.

Wasserstellen und Kletterbäume

Sind im Garten Wasserstellen vorhanden, gilt es auch diese entsprechend zu sichern. Dabei ist es eher unerheblich, wie tief ein Gartenteich oder ein Vogelbad ist, denn bereits bei Wassertiefen von wenigen Zentimetern können Kleinkinder ertrinken, wenn sie mit dem Kopf hineinfallen. So beschreibt die BAG „Mehr Sicherheit für Kinder“: „Wenn kleine Kinder mit dem Gesicht unter Wasser geraten – egal, wie tief oder niedrig das Wasser ist – fallen sie in eine Art Starre mit Atemsperre. Sie unternehmen keine Selbstrettungsversuche z.B. durch Schreie oder lautes Wasserschlagen. Daher spricht man auch davon, dass Kinder ‚leise‘ ertrinken.“

Sollten sich giftige Pflanzen im Garten befinden, gilt es, diese möglichst zu entfernen oder Kinder zumindest eindringlich über deren Gefährlichkeit zu informieren und sie dazu anzuhalten, keine Pflanzenteile in den Mund zu nehmen. Ein anderer von Kindern gern genutzter Gartenspaß, das Herumklettern auf Bäumen, sollte ebenfalls einem Sicherheits-Check unterzogen werden. Brüchige, tiefhängende Äste sollten entfernt werden, außerdem mit den Kinder ein einzelner, geeigneter Kletterbaum vereinbart werden, denn nicht alle Bäume eignen sich dazu. Speziell die Äste älterer Obstbäume können unvermittelt brechen.

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